Bei 435.551 Teilnehmern der UK Biobank, die über einen Median von 15,7 Jahren beobachtet wurden, stand der allgemeine Kaffeekonsum nicht im Zusammenhang mit dem Parkinson-Risiko, doch unterschied sich dieser Zusammenhang je nach CYP1A2-Genotyp signifikant. Bei Trägern des AA-Genotyps (Schnellmetabolisierer) wurde bei geringem bis mäßigem Kaffeekonsum ein geringeres Risiko beobachtet, während bei Trägern des AC- und CC-Genotyps ein höherer Konsum mit einem erhöhten Risiko verbunden war; allerdings lassen die Beobachtungsergebnisse keinen kausalen Zusammenhang zu, und geschlechtsspezifische Muster erfordern eine vorsichtige Interpretation.