Die Lewy-Körper-Demenz ist nach der Alzheimer-Krankheit eine der häufigsten Formen der Demenz bei älteren Menschen. Sie hat ihren Namen von den „Lewy-Körperchen“, abnormen Verklumpungen eines Proteins namens Alpha-Synuclein, die erstmals vom Neurologen Friedrich Lewy identifiziert wurden und sich in den Nervenzellen ansammeln und zu deren Schädigung beitragen. Die Krankheit äußert sich durch visuelle Halluzinationen, schwankende kognitive Fähigkeiten, unruhige und oft heftige Bewegungen während des Schlafes sowie motorische Symptome, die denen der Parkinson-Krankheit ähneln.