An den Unterarmen der Mitarbeiter des Labors an der Universität Oslo fällt eines besonders auf: mysteriöse runde oder kreuzförmige Narben auf der Haut. Hier benötigen die Forscher Hautzellen, und sie selbst stellen sich in den Dienst der Forschung. Die Hautzellen werden gezüchtet und vermehrt, und dann beginnt die Arbeit, sie in sogenannte iPS-Zellen, also induzierte pluripotente Stammzellen, umzuprogrammieren. Das sind Zellen, die sich unbegrenzt teilen und zu allen Arten von spezialisierten Zellen im Körper ausdifferenzieren können. Sie können beispielsweise zu Muskel-, Blut- oder Nervenzellen werden.